Dienstag, 2. März 2010

Beckenboden und andere Geschichten




Voller Freude, da es einfach eine nette Runde ist, ging es heute wieder auf in den Kurs. Wieder lecker Tee und kleine Knabbereien und viele interessante und lehrreiche Informationen warteten...
Theodore begann mit Entspannungsübungen, von denen sie selbst sagte, würdet ihr sie in einem normalen Gym-Kurs machen und Geld dafür zahlen, würdet ihr nie wieder hingehen, aber mit eurem Bauch und vielleicht nicht mehr ganz so viel Bewegung wie normalerweise... Ich muss sagen, es war aber gutes Gefühl, zu merken, dass ich noch immer so beweglich bin, wie eh und je und mich noch nicht fühle wie eine kleine Wachtel :-) Aber ausser Bauch hab ich auch nicht zugelegt bisher und die täglichen Wanderungen mit Tilda bringen vielleicht ihr Übriges.
Dann ging es heute um unseren Beckenboden. Wo ist er, was ist er, wozu ist er da und worauf müssen wir acht geben ... um eben nicht mit 50 Jahren ein kleines Problemchen zu bekommen... Wir haben ihn dann auch gesucht, unseren Beckenboden. Und - gefunden! Ein, zwei Übungen gemacht und eine nette Hausaufgabe mitbekommen.
Mir ist nun auch klar, warum mir bereits seit dem 3. Monat jeder alles aus der Hand reisst, was getragen werden muss. Nicht, weil das Baby, sondern dieser feine, kleine Beckenboden ggf. ordentlich eins mitbekommt.
Das Thema Bauchmuskeln schlich sich im Zuge dieser Beckenboden-Geschichte dann auch ein, und gab mir wieder so ein A-H-A Erlebnis. Es ging um die Vorderen und dass wir bitte alles über die Seite machen sollen - nun erklärt sich auch anatomisch für mich, warum es mittlerweile auch gar nicht anders geht, als mich aus dem Bett zu rollen oder fast rückwärts vom Sofa wieder hoch zu kommen :-) Auch diese beiden Stränge bedürfen also ein bisschen Achtsamkeit.
In der Pause kamen wir dann auf Kinderärzte zu sprechen und es wurde fest gestellt, dass es die Einwohner des Landkreises (zu denen wir trotz haarscharfer Grenze hinten bei uns im Wald nicht gehören...) in diesem Falle besser trifft, da DIE Ärzte im Landkreis praktizieren, und auch nur noch Kinder aus dem Landkreis und nicht mehr aus dem Hamburger Süden, annehmen. In unserem Stadtteil sind wir leider nicht gut bedient... na prima. Aber ich sage mir immer, groß werden sie alle...
Auf Wunsch einer einzelnen sprachen wir dann noch über ambulante Geburten - eine weitere Möglichkeit unter all den andren vielen.
Und als wir dann im Zuge dieses Gespräches noch auf die Hygiene in Kliniken, vor allem den großen Kliniken, zu sprechen kamen, da schwankte meine Ansicht zu der einen von mir bisher favorisierten wieder mächtig und nun bin ich wirklich fast entschieden, in das (kleinere) Krankenhaus im Landkreis zu gehen. Die Versorgung durch das dortige Hebammen Team soll hervorragend sein, die ärtzliche Versorgung sei sowieso sehr gut, und es herrsche dort eben kein Mangel an Reinigungskräften, es gäbe dort eben keine Geburtenzahl von an die 2000 im Jahr und das gebärende Publikum sei eben auch der etwas anderen Art im Vergleich zu der Klinik in der Stadt...

Nächstes Mal kommen die lieben Kerls mit dazu und ich bin schon gespannt, was uns alle dann erwarten wird.

Eine geruhsame Nacht.

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