Dienstag, 9. März 2010

Geburtsvorbereitungskurs die Dritte



... und heute mit den Herren der Schöpfung!
Es war ein gelungener Abend!
Mein Liebster zeigte zwar keinerlei offensichtliches Zögern in den letzten Tagen, aber man weiß ja nie, wie es mit der tatsächlich Vorfreude im Innern dann doch ausschaut ;)
Jedenfalls waren alle Frauen in Begleitung zugegen.
Theodore schickte die Männer dann erst einmal in den Keller, kam zurück und übergab uns die Aufgabe, das Thema "Veränderungen positiver wie negativer Art durch die Geburt eines Kindes für uns selbst, für die Beziehung, für die Großfamilie, im Beruf und für Freundschaften" zu besprechen.
Die Männer sollten sich dann nach ihrer Rückkehr erst einmal gegenseitig vorstellen, was interessante Einblicke ergab und vor allem war es interessant zu sehen, wer was aus der gemeinsamen Unterhaltung hervorhob. Mein Liebster und sein Klönpartner hatten offensichtlich viel Spaß ...
Dann gaben wir alle unsere Gedanken zu den Veränderungen zum Besten, über die sich auch die Herren im Keller Gedanken machen sollten.
Nach der Pause - für die Männers hat Theodore heute auch Kaffee gekocht - erzählte Theodore dann noch einmal, wie schon in unserer ersten Stunde, vom Ablauf der Geburt und betonte dabei in ihrer humorvollen, wunderbaren Art die Wichtigkeit der Männer für diese Situation.
Es wurde gelacht, geschmunzelt und ich denke auch eine ganze große Menge an Infos und Wissen mitgenommen und Dingen, über die man(n) nachdenken kann.

Sonntag, 7. März 2010

Lecker!




Heute waren wir zum Mittagessen bei meines Liebsten Eltern eingeladen.
Wir haben einen der letzten Fische aus dem Dänemark Urlaub im vergangenen September verspeist.
Er war sooo k ö s t l i c h!
Und es ist immer so gemütlich und gibt mir ein heimeliges Gefühl bei meinen Schwiegereltern oder auch bei meiner Mama am Wochenende zu essen - kennt ihr das auch?
Man genießt es immer so sehr und es ist einfach schön!
Lecker Obstsalat zum Nachtisch und da gesellten sich dann auch meines Liebsten Schwester und Bruder zufälligerweise dazu und es wurde ganz lustig.

Zum Abschied wurden mir dann noch 4 schöne Stücke des leckeren, frischen Aprikosenkuchens in die Hand gedrückt (da war mein Liebster schon entschwunden mit seinem Freund zur ersten Motocross Tour des Jahres... tja, Pech gehabt) - und den habe ich mir gerade genüsslich gegönnt (natürlich nicht alle 4 Stücke ;-). Und zwar zusammen mit einer Tasse Tee des gestern entdeckten neuen Tees aus meinem Lieblingssortiment an Teebeutel-Tees meines Lieblingsdrogeriemarktes... Auch hier hat der Frühling Einzug gehalten!

Erziehungskiste...

Bei meinem morgendlichen Rundgang bin ich auf eine ganz interessante neue Blogseite gestoßen (schaue mich später mal genauer um...) und möchte grad nur mal dieses Zitat hinterlassen, dass ich doch ganz wunderbar finde **schmunzel**schmunzel**

Bei der Erziehung der eigenen Nachkommen
braucht man sich nur vorzustellen,
es seien fremde Kinder.
Und wie fremde Kinder erzogen werden,
weiß ja bekanntlich jeder.
(Ernst Bum)


Gedanken zu unserem Tildchen

Nur kurz ein paar Gedanken - voll Liebe und innerlicher Wärme!
Unsere Tildi ist einfach eine so herzige Maus...
Wenn ich bedenke, welche eine Entwicklung sie in den 2 Jahren, die sie nun bei uns ist, durch gemacht hat, ist das absolut enorm.
Heute morgen war sie wieder einmal so voller Lebensfreude - sie schmiss sich gleich hinter der Pforte auf dem Feld - rumsdiwums - in den Schnee und schubberte sich erst einmal genüsslich eine Runde durch das fluffige Weiß. Dann weiter kopfüber das Feld hinunter... Pure Freude und ungebändigte Energie... es ist schön, sie so freudig und so frech wie sie eben ist, zu erleben!
Wir haben dich lieb, kleine Tilda!

Samstag, 6. März 2010

Winterzauber





























... dies ist der Blick aus unserem Fenster - und heute morgen war meine erste Reaktion - WOW !!!
Was für ein Himmel, so viel Schnee und so herrliche Sonne. Wahrlich ein phantastischer Tag.
Mein Weg mit Matilda führte mich dann auch über unberührte Felder, Wege, Straßen und es kam einem doch schon bald wie ein Urlaub in den Bergen vor. Die Sonne wärmte und der Anblick war zauberhaft - vielleicht war dies sogar der schönste Tag des Winters...?
Leider hatte ich Verpflichtungen anderer Art heute, als dass ich diesen traumhaften Tag hätte so nutzen können, wie ich wollte. Beim Anblick des unglaublich dunkelblauen und noch immer wolkenlosen Abendhimmels wurde ich dann auch etwas wehmütig, dass ich ausser des herrlichen Morgens nicht viel davon hatte.



Freitag, 5. März 2010

... und nun das schon wieder...

Schnee, Schnee, Schnee... das gibt's doch gar nicht.
Vorhin, auf dem Weg vom Baumarkt nach Hause, da war noch alles klar am Himmel.
Jetzt liegen bestimmt 15cm Neuschnee auf den Wegen und Tilda und ich waren hier in der Nachbarschaft gerade eben die ersten, die ihre Spuren hinterlassen haben.
Alles ganz fluffig, ganz weiß, ganz sanft und still...
Tilda fand's super - sie hat sich mehr den Weg entlang gekugelt - immer Kopf über und Rolle vorwärts - als dass sie gelaufen ist.
Nun denn...
Alle Akkus der Kameras waren leer, so dass mein Liebster diesen Anblick - über und über weiß gepudert - leider nicht fest halten konnte.
Vielleicht wäre es ja das letzte "Neuschnee-auf-dem-Wintermantel-Foto" geworden...

...dann eben Stoff...

... und keine Lamellentüren...

Kommen grad aus dem Baumarkt zurück und haben uns umentschieden. Mein Liebster findet es einfach witziger und individueller, wenn wir den hübschen Stoff verwenden, den wir schon ewig liegen haben und ich muss sagen, als ich den Gesamtpreis ausgerechnet habe... na, dafür könnten wir ja so ungefähr ein neues Möbelstück kaufen!
Das Gelb des Stoffes ist viel leuchtender als auf diesen Fotos und passt auch hervorragend in das "Sonnen"Zimmer.





Also noch eine Schiene und zwei Stück Holz für die Seitenwände gekauft und dann ein bisschen basteln am Wochenende - und wenigstens die Sonne nach Hause holen, wenn ich schon wieder höre, dass über Nacht "ergiebige" Schneemengen herunter fallen sollen...

uuuaaaarrrrrggggg

Freitags Füller



1. Gestern habe ich gelernt, dass man auch mal Fünfe gerade sein lassen muss, auch wenn es schwer fällt, sich im Chaos des zu Hauses zu entspannen - aber dann geht man einfach mal herrlich früh schlafen :)

2. Nächstes Wochenende findet endlich unser großer Geburtstagsbrunch statt, wo sich Freunde und die Familie treffen.

3. In all diesen Jahren ging es doch immer auf dem Weg voran und hat es immer einen Ausweg für alles gegeben...

4. Ich habe es gemerkt, als ich angekommen bin.

5. Die Wahrheit ist , einfach wird es nie sein, aber so lange es am Ende immer wieder glücklich macht, ist es die Sache Wert.

6. Dieses unendlich überwältigende Glücksgefühl und mein eigenes Strahlen auf dem Gesicht , das habe ich von dem Tag am deutlichsten in Erinnerung .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich erfolgreichen Baumarkt Einkauf, um endlich unser großes Regal zu einem Schrank mit Lamellentüren umzubauen, morgen habe ich einen kleinen Frühjahrsputz geplant während mein Liebster hoffentlich die besagten Lamellentüren anbauen wird und Sonntag möchte ich die leckere Einladung zum Essen bei meinen Schwiegereltern (mh, lecker selbst geangelter Fisch aus DK...) einfach in Ruhe geniessen (hoffentlich ohne, dass vor dem Fenster die Schneeflocken tanzen...)!

Donnerstag, 4. März 2010

Die Woche

Die erste Woche nach meinen 2 Wochen daheim ist nun fast vorüber... keine Zeit gehabt, mich ganz in Ruhe hier mal wieder zu melden.
Gleich wieder Überstunden gemacht (Monatsanfang heisst Monatsabschluss...).
Zu Hause nix geschafft, so sieht es auch aus... Heute aber ganz konsequent um 16 Uhr in den Feierabend - welch herrlicher Sonnenschein erwartet uns und wir genießen eine große Runde durch den Park auf dem Weg nach Hause und treffen auch noch Renate mit dem Toby - eine Freude für Tilda. Leider habe ich nicht einmal die Kamera dabei diese Woche - dabei hätte es sich soooo gelohnt: Sonne, Schnee fast komplett weg, kleine spriessende Pflänzchen überall, der Stadtparksee, der in der Sonne spiegelt... so schön alles! Aber immer noch kalt. Dienstag also zum Tierarzt gewesen - nix heraus gekommen, man muss es beobachten, Allergie...? - und abends beim Kurs. Gestern, am Mittwoch, dann bis 19 Uhr am Abschluss gesessen... nach Vertretungswochen ist es immer gleich viieel aufwendiger alles.
Heute der schöne Nachmittagsmarsch und zu Hause dann total groggy das Chaos Chaos sein lassen. Morgen ist Freitag -juchuuu!

Also, allen einen schönen Abend!

Dienstag, 2. März 2010

Beckenboden und andere Geschichten




Voller Freude, da es einfach eine nette Runde ist, ging es heute wieder auf in den Kurs. Wieder lecker Tee und kleine Knabbereien und viele interessante und lehrreiche Informationen warteten...
Theodore begann mit Entspannungsübungen, von denen sie selbst sagte, würdet ihr sie in einem normalen Gym-Kurs machen und Geld dafür zahlen, würdet ihr nie wieder hingehen, aber mit eurem Bauch und vielleicht nicht mehr ganz so viel Bewegung wie normalerweise... Ich muss sagen, es war aber gutes Gefühl, zu merken, dass ich noch immer so beweglich bin, wie eh und je und mich noch nicht fühle wie eine kleine Wachtel :-) Aber ausser Bauch hab ich auch nicht zugelegt bisher und die täglichen Wanderungen mit Tilda bringen vielleicht ihr Übriges.
Dann ging es heute um unseren Beckenboden. Wo ist er, was ist er, wozu ist er da und worauf müssen wir acht geben ... um eben nicht mit 50 Jahren ein kleines Problemchen zu bekommen... Wir haben ihn dann auch gesucht, unseren Beckenboden. Und - gefunden! Ein, zwei Übungen gemacht und eine nette Hausaufgabe mitbekommen.
Mir ist nun auch klar, warum mir bereits seit dem 3. Monat jeder alles aus der Hand reisst, was getragen werden muss. Nicht, weil das Baby, sondern dieser feine, kleine Beckenboden ggf. ordentlich eins mitbekommt.
Das Thema Bauchmuskeln schlich sich im Zuge dieser Beckenboden-Geschichte dann auch ein, und gab mir wieder so ein A-H-A Erlebnis. Es ging um die Vorderen und dass wir bitte alles über die Seite machen sollen - nun erklärt sich auch anatomisch für mich, warum es mittlerweile auch gar nicht anders geht, als mich aus dem Bett zu rollen oder fast rückwärts vom Sofa wieder hoch zu kommen :-) Auch diese beiden Stränge bedürfen also ein bisschen Achtsamkeit.
In der Pause kamen wir dann auf Kinderärzte zu sprechen und es wurde fest gestellt, dass es die Einwohner des Landkreises (zu denen wir trotz haarscharfer Grenze hinten bei uns im Wald nicht gehören...) in diesem Falle besser trifft, da DIE Ärzte im Landkreis praktizieren, und auch nur noch Kinder aus dem Landkreis und nicht mehr aus dem Hamburger Süden, annehmen. In unserem Stadtteil sind wir leider nicht gut bedient... na prima. Aber ich sage mir immer, groß werden sie alle...
Auf Wunsch einer einzelnen sprachen wir dann noch über ambulante Geburten - eine weitere Möglichkeit unter all den andren vielen.
Und als wir dann im Zuge dieses Gespräches noch auf die Hygiene in Kliniken, vor allem den großen Kliniken, zu sprechen kamen, da schwankte meine Ansicht zu der einen von mir bisher favorisierten wieder mächtig und nun bin ich wirklich fast entschieden, in das (kleinere) Krankenhaus im Landkreis zu gehen. Die Versorgung durch das dortige Hebammen Team soll hervorragend sein, die ärtzliche Versorgung sei sowieso sehr gut, und es herrsche dort eben kein Mangel an Reinigungskräften, es gäbe dort eben keine Geburtenzahl von an die 2000 im Jahr und das gebärende Publikum sei eben auch der etwas anderen Art im Vergleich zu der Klinik in der Stadt...

Nächstes Mal kommen die lieben Kerls mit dazu und ich bin schon gespannt, was uns alle dann erwarten wird.

Eine geruhsame Nacht.

Tierarztbesuch die 2. in 2010

oh wee... unser Tildchen sieht aus, als hätt' sie eins drauf bekommen... wieder mal das Auge. Dieses Mal ein ganz schön geschwollenes Äuglein, das durch ihr häufiges Reiben auch schon drum herum etwas aufgekrazte Haut zeigt.
Dann keucht sie viel und leckt sich viel die Pfötchen und die Beine und ist auch sonst nicht ganz sie selbst!
Nun gibt's also eine Planänderung - Herrchen holt uns beide hier um 16 Uhr ab und wir düsen schnell zum Onkel Dog Doc. ... dann gibt's eben nur einen kleinen Marsch nach Hause, bevor ich dann zu meinem Geburtsvorbereitungskurs starten muss.
Und dass, wo mein Tisch so voll ist nach diesen vergangenen 2 Wochen Abwesenheit...
Aber unser Tildchen ist ganz wichtig - da müssen wir gleich schauen, was los ist! Es macht mich ja immer ganz hibbelig innerlich, wenn ich denke, mensch, sie fühlt sich bestimmt ganz unwohl, kann sich nicht mitteilen und man weiß nicht, was Sache ist...

Wir werden sehen...

Sonntag, 28. Februar 2010

Fische für den Fisch ... oder 28 Jahre nun...

Sind die nicht süss!!!
Kleine Fischlis, die mir heute Morgen entgegenlachten auf meinem Geburtstagstischchen :)
Was diese Dinge angeht werde ich wohl immer ein bisschen zu verspielt bleiben... aber Fischen in jeglicher Art und Form kann ich nicht widerstehen...




Dann gab es noch eine wundervolle Karte der etwas weniger verspielten Art, aber dennoch wunderschön mit ganz lieben Worten...

28 Jahre nun... und es steht mir ein ganz besonderes und aufregendes und wundervolles Jahr bevor.
Wer hätte noch vor zwei, drei Jahren gedacht, dass mein Leben diese Wege gehen wird.
Doch alles geht seinen eigenen Weg im Leben, nur wenig kann man wirklich planen.
Viele Freunde und Bekannte, mit denen ich die letzten Jahre auf die eine oder andere Weise gewisse Wege gemeinsam gegangen bin, fürchten sich allmählich regelrecht vor dem Fortschreiten unseres "Alters"... Ich glaube, viele Menschen machen sich zu viele Gedanken, meinen, planen und diese Pläne auch umsetzen zu müssen, komme was wolle, und wenn das nicht klappt bis 30 dann kommt die große Panik...
Wo ich heute stehe, bin ich sehr glücklich!
Alles (fast alles, Perfektion wird es nie geben, und das soll auch nicht sein) ist einfach rund. Wir haben in unserem Zusammenleben unseren Weg gefunden, jedenfalls den Weg, der uns immer wieder auf EINEN Weg bringen wird.
Ich habe endlich vor einiger Zeit MEINEN Job gefunden in einer Umgebung, in der ich mich nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als Mensch wohl fühlen kann und mich tatsächlich mit dem, wofür unsere Organisation steht, identifizieren kann. Zudem - was gibt es besseres, als den eigenen Hund mit zur Arbeit nehmen zu können, und den schönsten Arbeitsweg im Hamburger Süden zu haben ;-)
Ich bin in unserem kleinen Stadtteil angekommen, fühle mich nun schon lange richtig heimisch, habe viele liebe Menschen in unserer Nachbarschaft, die ein angenehmes Gefühl von "hier gehöre ich auch her" hervor rufen.
Ich habe meine Familie in nicht allzu großer Entfernung um mich und meinen Liebsten an meiner Seite. Wir sind gesund und wohnen in herrlicher Umgebung.
Und das wichtigste und wertvollste wird hoffentlich bald ebenso gesund und munter und voller Leben unser kleines Leben bereichern...


Mein Vorbild des Monats

Astrid Lindgren

Astrid Lindgren wird am 14. November 1907 auf Näs bei Vimmerby in Smaland/ Schweden als Astrid Anna Emilia Ericsson geboren.
Sie gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt. Sie ist in Deutschland mit einer Gesamtauflage von weit über 20 Millionen Exemplaren erfolgreich wie kaum ein anderer Kinder- und Jugendbuchautor. Die Schriftstellerin ist die geistige Mutter von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Madita, Mio, Kalle Blomquist und vielen anderen Figuren.

Astrids Kindheit
Das Wohnhaus Astrid Lindgrens zu ihrer Kinderzeit in Vimmerby gehört heute zum Erlebnispark „Astrid Lindgrens Welt“.


Astrid Lindgren wurde als zweites Kind des Pfarrhofpächters Samuel August Ericsson
(1875–1969) und seiner Ehefrau Hanna Ericsson, geb. Jonsson (1879–1961) geboren.
Sie hatte einen älteren Bruder, Gunnar (1906–1974), und zwei jüngere Schwestern, Stina (1911–2002) und Ingegerd (1916–1997).
Ihre Kindheit hat sie stets als besonders glücklich beschrieben.

„Gunnar, Astrid, Stina und Ingegerd, so hießen die Ericssonskinder auf Näs. Es war schön, dort Kind zu sein, und schön, Kind von Samuel August und Hanna zu sein. Warum war es schön? Darüber habe ich oft nachgedacht, und ich glaube, ich weiß es. Zweierlei hatten wir, das unsere Kindheit zu dem gemacht hat, was sie gewesen ist – Geborgenheit und Freiheit.“

1914 wurde Astrid in Vimmerby eingeschult. Nach Sitte der Zeit war für Kinder einfacher Leute die eigentliche Schulzeit nach drei Jahren vorbei. Nur reiche Bürgerkinder besuchten eine weiterführende Schule, denn dafür musste man 23 Kronen im Halbjahr bezahlen. Die Eltern von Astrids Freundin konnten das Ehepaar Ericsson, Bauern, von einer weiterführenden Schulbildung ihrer Tochter überzeugen. In den folgenden sechs Jahren lernte die fleißige und begabte Schülerin vor allem Sprachen: Englisch, Französisch und Deutsch. Astrid bekam mit 4 Jahren zu Weihnachten ihr erstes Buch, Schneewittchen.
1923 schloss sie mit dem Realexamen die Schule ab und betätigte sichvorläufig nach dem Wunsch ihrer Mutter als Haustochter.
1926 bekommt sie ihr erstes Kind Lars.
Im Frühling 1930 heiratet sie ihren Chef Sture Lindgren. Sie zieht mit Lars nach Stockholm.
1934 bekommt Astrid Lindgren ihr zweites Kind Karin.
Als ihre Tochter einmal schwer krank war, beginnt Astrid Lindgren ihr die Geschichte von Pippi Langstrumpf zu erzählen. Sie schrieb die Geschichten für Karin auf. Es sollte ein Geschenk zum 10. Geburtstag werden.
Astrid gewinnt viele Buchpreise und wird auf der ganzen Welt berühmt.

Die Geschichten von Madita, den Kindern aus Bullerbü und all den andren Figuren haben mich in meiner eigenen Kindheit stets begleitet.
Ich weiß heute noch, wie aufregend und wunderbar ich die Besuche in der Bücherhalle zusammen mit meiner Mama immer fand, wenn wir durch die Regalgänge geschlendert sind und wieder neue Geschichten mit nach Hause genommen haben.
Mir wurde viel vorgelesen, aber da ich schon früh lesen konnte, erinnere ich mich, wie ich es schon in jungen Jahren liebte, mich in die Welt der Bücher zu verkrümeln...

Astrid Lindgren muss eine wunderbare Person gewesen sein, mit all ihrer Fantasie, ihrem unendlichen Vermögen, sich in die Welt der Kinder zu versetzen und für diese all diese wundervollen Geschichten niederzuschreiben. Ich denke jedoch, nicht nur die Kinder lieben Astrid Lindgren. Ich selbst habe mir vor Kurzem z.B. gerade das Buch Märchen von ihr gekauft und bin einfach verzaubert, von diesen vielen kleinen wundervollen Geschichten.


Bildquellen:

Astrid Lindgren Portait

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/lindgren-filmstars_did_17654.html

Wohnhaus

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