Donnerstag, 4. März 2010

Die Woche

Die erste Woche nach meinen 2 Wochen daheim ist nun fast vorüber... keine Zeit gehabt, mich ganz in Ruhe hier mal wieder zu melden.
Gleich wieder Überstunden gemacht (Monatsanfang heisst Monatsabschluss...).
Zu Hause nix geschafft, so sieht es auch aus... Heute aber ganz konsequent um 16 Uhr in den Feierabend - welch herrlicher Sonnenschein erwartet uns und wir genießen eine große Runde durch den Park auf dem Weg nach Hause und treffen auch noch Renate mit dem Toby - eine Freude für Tilda. Leider habe ich nicht einmal die Kamera dabei diese Woche - dabei hätte es sich soooo gelohnt: Sonne, Schnee fast komplett weg, kleine spriessende Pflänzchen überall, der Stadtparksee, der in der Sonne spiegelt... so schön alles! Aber immer noch kalt. Dienstag also zum Tierarzt gewesen - nix heraus gekommen, man muss es beobachten, Allergie...? - und abends beim Kurs. Gestern, am Mittwoch, dann bis 19 Uhr am Abschluss gesessen... nach Vertretungswochen ist es immer gleich viieel aufwendiger alles.
Heute der schöne Nachmittagsmarsch und zu Hause dann total groggy das Chaos Chaos sein lassen. Morgen ist Freitag -juchuuu!

Also, allen einen schönen Abend!

Dienstag, 2. März 2010

Beckenboden und andere Geschichten




Voller Freude, da es einfach eine nette Runde ist, ging es heute wieder auf in den Kurs. Wieder lecker Tee und kleine Knabbereien und viele interessante und lehrreiche Informationen warteten...
Theodore begann mit Entspannungsübungen, von denen sie selbst sagte, würdet ihr sie in einem normalen Gym-Kurs machen und Geld dafür zahlen, würdet ihr nie wieder hingehen, aber mit eurem Bauch und vielleicht nicht mehr ganz so viel Bewegung wie normalerweise... Ich muss sagen, es war aber gutes Gefühl, zu merken, dass ich noch immer so beweglich bin, wie eh und je und mich noch nicht fühle wie eine kleine Wachtel :-) Aber ausser Bauch hab ich auch nicht zugelegt bisher und die täglichen Wanderungen mit Tilda bringen vielleicht ihr Übriges.
Dann ging es heute um unseren Beckenboden. Wo ist er, was ist er, wozu ist er da und worauf müssen wir acht geben ... um eben nicht mit 50 Jahren ein kleines Problemchen zu bekommen... Wir haben ihn dann auch gesucht, unseren Beckenboden. Und - gefunden! Ein, zwei Übungen gemacht und eine nette Hausaufgabe mitbekommen.
Mir ist nun auch klar, warum mir bereits seit dem 3. Monat jeder alles aus der Hand reisst, was getragen werden muss. Nicht, weil das Baby, sondern dieser feine, kleine Beckenboden ggf. ordentlich eins mitbekommt.
Das Thema Bauchmuskeln schlich sich im Zuge dieser Beckenboden-Geschichte dann auch ein, und gab mir wieder so ein A-H-A Erlebnis. Es ging um die Vorderen und dass wir bitte alles über die Seite machen sollen - nun erklärt sich auch anatomisch für mich, warum es mittlerweile auch gar nicht anders geht, als mich aus dem Bett zu rollen oder fast rückwärts vom Sofa wieder hoch zu kommen :-) Auch diese beiden Stränge bedürfen also ein bisschen Achtsamkeit.
In der Pause kamen wir dann auf Kinderärzte zu sprechen und es wurde fest gestellt, dass es die Einwohner des Landkreises (zu denen wir trotz haarscharfer Grenze hinten bei uns im Wald nicht gehören...) in diesem Falle besser trifft, da DIE Ärzte im Landkreis praktizieren, und auch nur noch Kinder aus dem Landkreis und nicht mehr aus dem Hamburger Süden, annehmen. In unserem Stadtteil sind wir leider nicht gut bedient... na prima. Aber ich sage mir immer, groß werden sie alle...
Auf Wunsch einer einzelnen sprachen wir dann noch über ambulante Geburten - eine weitere Möglichkeit unter all den andren vielen.
Und als wir dann im Zuge dieses Gespräches noch auf die Hygiene in Kliniken, vor allem den großen Kliniken, zu sprechen kamen, da schwankte meine Ansicht zu der einen von mir bisher favorisierten wieder mächtig und nun bin ich wirklich fast entschieden, in das (kleinere) Krankenhaus im Landkreis zu gehen. Die Versorgung durch das dortige Hebammen Team soll hervorragend sein, die ärtzliche Versorgung sei sowieso sehr gut, und es herrsche dort eben kein Mangel an Reinigungskräften, es gäbe dort eben keine Geburtenzahl von an die 2000 im Jahr und das gebärende Publikum sei eben auch der etwas anderen Art im Vergleich zu der Klinik in der Stadt...

Nächstes Mal kommen die lieben Kerls mit dazu und ich bin schon gespannt, was uns alle dann erwarten wird.

Eine geruhsame Nacht.

Tierarztbesuch die 2. in 2010

oh wee... unser Tildchen sieht aus, als hätt' sie eins drauf bekommen... wieder mal das Auge. Dieses Mal ein ganz schön geschwollenes Äuglein, das durch ihr häufiges Reiben auch schon drum herum etwas aufgekrazte Haut zeigt.
Dann keucht sie viel und leckt sich viel die Pfötchen und die Beine und ist auch sonst nicht ganz sie selbst!
Nun gibt's also eine Planänderung - Herrchen holt uns beide hier um 16 Uhr ab und wir düsen schnell zum Onkel Dog Doc. ... dann gibt's eben nur einen kleinen Marsch nach Hause, bevor ich dann zu meinem Geburtsvorbereitungskurs starten muss.
Und dass, wo mein Tisch so voll ist nach diesen vergangenen 2 Wochen Abwesenheit...
Aber unser Tildchen ist ganz wichtig - da müssen wir gleich schauen, was los ist! Es macht mich ja immer ganz hibbelig innerlich, wenn ich denke, mensch, sie fühlt sich bestimmt ganz unwohl, kann sich nicht mitteilen und man weiß nicht, was Sache ist...

Wir werden sehen...

Sonntag, 28. Februar 2010

Fische für den Fisch ... oder 28 Jahre nun...

Sind die nicht süss!!!
Kleine Fischlis, die mir heute Morgen entgegenlachten auf meinem Geburtstagstischchen :)
Was diese Dinge angeht werde ich wohl immer ein bisschen zu verspielt bleiben... aber Fischen in jeglicher Art und Form kann ich nicht widerstehen...




Dann gab es noch eine wundervolle Karte der etwas weniger verspielten Art, aber dennoch wunderschön mit ganz lieben Worten...

28 Jahre nun... und es steht mir ein ganz besonderes und aufregendes und wundervolles Jahr bevor.
Wer hätte noch vor zwei, drei Jahren gedacht, dass mein Leben diese Wege gehen wird.
Doch alles geht seinen eigenen Weg im Leben, nur wenig kann man wirklich planen.
Viele Freunde und Bekannte, mit denen ich die letzten Jahre auf die eine oder andere Weise gewisse Wege gemeinsam gegangen bin, fürchten sich allmählich regelrecht vor dem Fortschreiten unseres "Alters"... Ich glaube, viele Menschen machen sich zu viele Gedanken, meinen, planen und diese Pläne auch umsetzen zu müssen, komme was wolle, und wenn das nicht klappt bis 30 dann kommt die große Panik...
Wo ich heute stehe, bin ich sehr glücklich!
Alles (fast alles, Perfektion wird es nie geben, und das soll auch nicht sein) ist einfach rund. Wir haben in unserem Zusammenleben unseren Weg gefunden, jedenfalls den Weg, der uns immer wieder auf EINEN Weg bringen wird.
Ich habe endlich vor einiger Zeit MEINEN Job gefunden in einer Umgebung, in der ich mich nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als Mensch wohl fühlen kann und mich tatsächlich mit dem, wofür unsere Organisation steht, identifizieren kann. Zudem - was gibt es besseres, als den eigenen Hund mit zur Arbeit nehmen zu können, und den schönsten Arbeitsweg im Hamburger Süden zu haben ;-)
Ich bin in unserem kleinen Stadtteil angekommen, fühle mich nun schon lange richtig heimisch, habe viele liebe Menschen in unserer Nachbarschaft, die ein angenehmes Gefühl von "hier gehöre ich auch her" hervor rufen.
Ich habe meine Familie in nicht allzu großer Entfernung um mich und meinen Liebsten an meiner Seite. Wir sind gesund und wohnen in herrlicher Umgebung.
Und das wichtigste und wertvollste wird hoffentlich bald ebenso gesund und munter und voller Leben unser kleines Leben bereichern...


Mein Vorbild des Monats

Astrid Lindgren

Astrid Lindgren wird am 14. November 1907 auf Näs bei Vimmerby in Smaland/ Schweden als Astrid Anna Emilia Ericsson geboren.
Sie gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt. Sie ist in Deutschland mit einer Gesamtauflage von weit über 20 Millionen Exemplaren erfolgreich wie kaum ein anderer Kinder- und Jugendbuchautor. Die Schriftstellerin ist die geistige Mutter von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Madita, Mio, Kalle Blomquist und vielen anderen Figuren.

Astrids Kindheit
Das Wohnhaus Astrid Lindgrens zu ihrer Kinderzeit in Vimmerby gehört heute zum Erlebnispark „Astrid Lindgrens Welt“.


Astrid Lindgren wurde als zweites Kind des Pfarrhofpächters Samuel August Ericsson
(1875–1969) und seiner Ehefrau Hanna Ericsson, geb. Jonsson (1879–1961) geboren.
Sie hatte einen älteren Bruder, Gunnar (1906–1974), und zwei jüngere Schwestern, Stina (1911–2002) und Ingegerd (1916–1997).
Ihre Kindheit hat sie stets als besonders glücklich beschrieben.

„Gunnar, Astrid, Stina und Ingegerd, so hießen die Ericssonskinder auf Näs. Es war schön, dort Kind zu sein, und schön, Kind von Samuel August und Hanna zu sein. Warum war es schön? Darüber habe ich oft nachgedacht, und ich glaube, ich weiß es. Zweierlei hatten wir, das unsere Kindheit zu dem gemacht hat, was sie gewesen ist – Geborgenheit und Freiheit.“

1914 wurde Astrid in Vimmerby eingeschult. Nach Sitte der Zeit war für Kinder einfacher Leute die eigentliche Schulzeit nach drei Jahren vorbei. Nur reiche Bürgerkinder besuchten eine weiterführende Schule, denn dafür musste man 23 Kronen im Halbjahr bezahlen. Die Eltern von Astrids Freundin konnten das Ehepaar Ericsson, Bauern, von einer weiterführenden Schulbildung ihrer Tochter überzeugen. In den folgenden sechs Jahren lernte die fleißige und begabte Schülerin vor allem Sprachen: Englisch, Französisch und Deutsch. Astrid bekam mit 4 Jahren zu Weihnachten ihr erstes Buch, Schneewittchen.
1923 schloss sie mit dem Realexamen die Schule ab und betätigte sichvorläufig nach dem Wunsch ihrer Mutter als Haustochter.
1926 bekommt sie ihr erstes Kind Lars.
Im Frühling 1930 heiratet sie ihren Chef Sture Lindgren. Sie zieht mit Lars nach Stockholm.
1934 bekommt Astrid Lindgren ihr zweites Kind Karin.
Als ihre Tochter einmal schwer krank war, beginnt Astrid Lindgren ihr die Geschichte von Pippi Langstrumpf zu erzählen. Sie schrieb die Geschichten für Karin auf. Es sollte ein Geschenk zum 10. Geburtstag werden.
Astrid gewinnt viele Buchpreise und wird auf der ganzen Welt berühmt.

Die Geschichten von Madita, den Kindern aus Bullerbü und all den andren Figuren haben mich in meiner eigenen Kindheit stets begleitet.
Ich weiß heute noch, wie aufregend und wunderbar ich die Besuche in der Bücherhalle zusammen mit meiner Mama immer fand, wenn wir durch die Regalgänge geschlendert sind und wieder neue Geschichten mit nach Hause genommen haben.
Mir wurde viel vorgelesen, aber da ich schon früh lesen konnte, erinnere ich mich, wie ich es schon in jungen Jahren liebte, mich in die Welt der Bücher zu verkrümeln...

Astrid Lindgren muss eine wunderbare Person gewesen sein, mit all ihrer Fantasie, ihrem unendlichen Vermögen, sich in die Welt der Kinder zu versetzen und für diese all diese wundervollen Geschichten niederzuschreiben. Ich denke jedoch, nicht nur die Kinder lieben Astrid Lindgren. Ich selbst habe mir vor Kurzem z.B. gerade das Buch Märchen von ihr gekauft und bin einfach verzaubert, von diesen vielen kleinen wundervollen Geschichten.


Bildquellen:

Astrid Lindgren Portait

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/lindgren-filmstars_did_17654.html

Wohnhaus

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Astrid_Lindgrens_home_in_Vimmerby.JPG&filetimestamp=20090216103258

Samstag, 27. Februar 2010

Tolle Idee gefunden auf Rookie Mums

... um Baby's Wachsen fest zu halten... eine von vielen witzigen und schönen Ideen, die man zu Hauf in dem tollen Buch finden kann!





Frühling, Frühling, Frühling

Heute schien sie fast den ganzen Tag - die schöne Sonne!
Der Wind ist zwar ordentlich frisch, aber es tut unserem Gemüt doch sehr gut, den Duft von Frühling in der Nase und die Wärme der Sonne im Gesicht zu spüren!

Frühlingsboten habe ich auch bereits nach Hause geholt...











... und war selber auch in richtiger Sonnenlaune und habe das Ringel-Bunte aus dem Schrank geholt, das sich doch noch gut mit dem Bäuchlein verträgt. Hier mal Bilder der selfmade-Art...





Nach den letzten 14 Tagen, in denen ich nun ja zu Hause war (sein musste), mich erholen sollte und dies auch tat, fühle ich mich nun mittlerweile wieder gut und an einem solchen sonnigen Tag erst recht richtiggehend munter...

Freitag, 26. Februar 2010

Hose, Shirt, Strickjäckchen und lecker "Asia Hung"

Keine Muffins, keine Lasagne, Pläne völlig verworfen...
Bummeln beim schwedischen Shoppingriesen erfordert immer eine Menge Zeit und Ausdauer :)
Aber ich habe nun endlich mal eine Hose in der Mama-Ecke gefunden...

Heute Abend habe ich mich mit meiner Mama getroffen, die mir ein, zwei nützliche Dinge zu meinem Geburtstag schenken möchte.
Und so allmählich wird der Bauch sooo rund, dass alles ein bisschen arg kurz über meine Hosen fällt. Meine Hosen an sich passen, ausser Bauch ist nichts weiter rund oder ausladend (bisher...?) geworden, aber die gehen halt nicht mehr zu und auf die Dauer mit meinem Belly-Band ist nicht das tollste, wie ich fest stellen musste.
Also wird es Zeit, sich ganz ernsthaft um eine (oder auch zwei...) Hose(n) und ein paar Oberteile zu bemühen...
Und wir sind fündig geworden!!! Schön, schön... viel gelacht, Mama hat gefühlte tausend Teile aus der Kabine raus und neue rein gegeben, immer wieder gekichert über meinen Bauch, der ja sooo rund geworden ist ... ich bin kein Fan vom Kleidung shoppen: die Kabinen sind eng und fusselig-staubig, stinkig und es ist viel zu warm. Mein hochroter Kopf und meine sinkende Motivation haben davon gezeugt...
Am Ende bin ich aber zufrieden und glücklich und gar nicht mal allzu viel ärmer im Portemonnaie aus dem Laden gegangen.
Dann sind wir, hungrig wie wir waren, noch zu Asia Hung :) mhh lecker: Reis und frisches Gemüse und lecker Hähnchen. Als ich so mampfend ganz entspannt auf dem Hocker saß, meldete sich das kleine Würmchen in meinem Bauch - endlich Ruhe da draussen, hat er wohl gedacht, da kann ich ja endlich mal wieder ein bisschen rumtanzen :)!!!

Es war schon lange her, dass Mama und ich mal wieder zusammen unterwegs waren und es war wie immer entspannt und lustig und schön...
eigentlich wollte ich ja auch die kleine Kamera in die Tasche stecken, um unseren Schwangeren-Ausflug zu dokumentieren (wie ich es mir vorgenommen hatte), aber ich hab's vergessen - schade!!!
So, nun werden Muffins backen und Bolognese kochen morgen früh nachgeholt, bevor wir zu meines Liebsten Bruder fahren und deshalb ist frühes Aufstehen angesagt und jetzt zeitiges Zu-Bett-gehen...

Freitags Füller



1. Saure Gurken sollen ja scheinbar DAS Gelüst schlechthin sein für Frauen in meinem Zustand - ich kann das nicht bestätigen, finde sie aber sowieso lecker ohne Ende.

2. Bisher habe ich sie noch ü b e r h a u p t nicht verfolgt, die olympischen Spiele.

3. Der Schnee - er schmilzt und schmilzt und schmilzt und ich bin gar nicht böse drum... .

4. Nach einem groß-Reinemachen und ausmisten und einem frischen Strauß Tulpen auf unserem hübschen kleinen Glastischchen, das den Weg endlich aus dem Keller hoch gefunden hat, erscheint der Frühling nun allmählich auch in meinem Haus.

5. Es ist 16.45 Uhr, das bedeutet, diese Woche mal etwas anderes, da ich keine Arbeitswoche hinter mir habe, nämlich, dass ich dann hoffentlich bereits in der Satdt sein werde, um ein paar Besorgungen zu machen.

6. Ich muss schon sagen, sie ist schwer zu finden, die passende Schwangerschaftshose für mich... Hosen sind eh so eine Sache bei meiner Größe, nun, da meine aber auch mit der Gummibandlösung nicht mehr zu tragen sind, bin ich auf der Suche... seufz...

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine selbstgekochte Pasta Bolognese und das Probebacken von elisa's Blaubeer-Cashew-Buchweizen-Muffins als Vorbereitung für meinen Geburtstag, morgen habe ich mit meinem Liebsten und der Jule geplant, meines Liebsten Bruder und Jule's Cousine zu besuchen auf einen Nachmittagsklönschnack und ein bisschen Hilfe bei der Restrenovierung und Sonntag möchte ich in aller Ruhe meinen Geburts-TAG verbringen - ausschlafen, verwöhnen lassen, gemütliches Kaffee trinken... die große Feier kommt ja erst in 14 Tagen!



Dienstag, 23. Februar 2010

Der erste Abend im Geburtsvorbereitungskurs




Es war eine unheimlich nette Runde - 10 Frauen mit mehr oder weniger runden Kugelbäuchen und die liebe Theodore, dazu Tee (Schafgarbe-Zinnkraut-Brennessel-und-was-weiß-ich-nicht-alles-Mischung, lecker) und Leckereien.
Die Praxis ist unheimlich gemütlich und kuschelig warm und Theodore eine herzenswarme Person!
Gehechelt oder rythmisch geatmet (nee, nee E., denkste wohl) wurde nicht...
Heute hat Theodore über die "normale" Geburt erzählt... DIE normale Geburt gibt's nicht, aber eine Lehrbuch-08/15-Geburt, und wie der körperliche "normale" Ablauf sei... Ich muss sagen, ich habe viel Neues erfahren, viele Neuerungen, zu denen ich nur die "ollen" Geschichten zu dem wie es früher war kenne (Erzählungen der Omis und Großtanten und auch die der Muttis....) Das ganze wurde durch unsere Fragen und Bemerkungen eine rundum lebhafte und interessante Sache! Ich habe zu den Kliniken, die wir uns ansehen werden einiges mehr erfahren, einiges bestätigt bekommen, anderes Neues gehört: die eine, die einen wahnsinns Andrang hat, da sie die Kinderstation gleich mit im Hause hat, aber dementsprechend nur eine Hebamme auf 5 Frauen zu bieten hat, die andere, die keine Kinderstation hat für unvorhergesehene Fälle, aber "meine" Hebamme nur für mich da sein wird, und alles macht, was ich brauche, möchte, will... und so weiter...
Ein paar weitere Stichpunkte gefällig? Kaiserschnitt; Geburt im Liegen (heute doch nicht mehr...); der Damm...; Stehen; Knien; Hocken; treibend im Wasser...; Männer, die unglaubliches leisten (und laut Theodore tun sie das alle: "ich kenne eure Männer nicht, aber ihr könnt euch alle auf sie verlassen, sie werden großartig sein" Es sei denn, wir wollen sie nicht dabei haben, oder sie wollen partout nicht ... auch das muss akzeptiert werden...); herrliche Anekdoten und fundiertes Wissen von Theodore; Fruchtwasser und Blasensprung; Frühchen; Köpfchen, die fest im Becken sitzen; die drei Phasen der Geburt, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, an deren Ende aber e n d l i c h ein Baby auf meinem Bauch liegen wird!!!

Was mich tatsächlich gewundert hat, war, dass so viele der Frauen heute Abend ins Maria Hilf gehen wollen eben wegen dieser genannten Kinderstation, "für den Fall, dass...". Über "den Fall, dass..." habe ich mir keinerlei Gedanken gemacht bisher... und mache es auch jetzt nicht!
Mein größtes Anliegen - und vielleicht spiegelt das auch einfach mein Wesen an sich wider - ist, dass ich genau das bekomme, wie ich es mir vorstelle (vom Geburtsverlauf an sich einmal abgesehen, da kann ich wahrscheinlich planen, was ich ich will, am Ende wird es wahrscheinlich eh ganz anders, nicht im Wasser, sondern im Hocken oder so...) in puncto sanfte Geburt an sich und vor allem Bindung! Ich möchte sagen können, jetzt möchte ich mein Baby erst einmal so lange ich will bei mir haben, das kleine Wesen, das eh völlig geschockt ist, wenn es aus der gemütlichen, stets warmen und dunklen Enge in Mama's Bauch heraus kommt, auf meiner Haut ganz nah bei mir liegen haben, es trinken lassen, mit Papa diese bestimmt so unbeschreibliche und unwiederbringliche erste Bindungsphase absolut nutzen und genießen.
Ich möchte dann keine Hebamme, weil in Eile, um mich haben, die sagt, so, nun ist's genug, jetzt muss ich es waschen und wiegen und messen... husch, husch...

Ach, das ist wirklich einfach schön...! Wir bekommen ein Baby... und es ist spannend, jetzt wo alles Gestalt annimmt, man andere Frauen trifft, die in der selben Situation sind und die Dinge vielleicht ganz anders sehen, oder auch genau so, von anderen Erlebnissen berichten oder die eigenen widerspiegeln und man selber denkt: ach wie gut, bei der ist das auch so... na dann...

Am 3., 5. und 7. Termin kommen die Partner mit in den Kurs. Mein Liebster kommt mit, hätte aber eh keine andre Wahl, ich würd' ihn zu seinem Glück zwingen :)

Jetzt gehe ich grad schnell noch mal auf die Seite http://www.menschenskinder.biz/
die stellen am 13. und 14. März in der Hebammenpraxis aus und es sind bereits im Schaufenster wunderschöne Dinge dekoriert ( diese zauberhaften Lampen und Kuscheldecken sind gar nicht im Online Shop zu finden...) - das könnte gefährlich werden...


Sonntag, 21. Februar 2010

... ich suche nach Sommer...

... und bin in Laeso gelandet.

lange, helle Abende...
warme Sonnenstrahlen...
Füsse im Sand und im klaren Wasser des Meeres...
Frühstück auf der Terrasse...
Radtouren an der frischen Luft...
wilde Tobereien am Strand mit Matilda...
nackte Beine, luftige Schuhe...

So ist das am Sonntag Morgen, fürchertlich, wenn alles ruhig ist im Haus, der Frühstückstisch zwar noch immer nicht abgeräumt, aber man einfach mal so hängen bleibt... im w.w.w. ... seufz...




Laeso hat mich ja schon letztes Jahr gereizt, und heute bin ich wieder auf die selben netten Häuser gestoßen und in der Glaspusteri gelandet.





Laeso liegt im Kattegat, vor der Ostküste Dänemarks, von Frederikshavn aus nimmt man die Fähre nach Vestero Havn (wie zum T... bekomme ich das dänische ö in meine Texte...?). Ich habe es ja schon immer geliebt, auf eine Insel zu fahren: mit dem Schiff oder einer Fähre unterwegs zu sein, hat mich schon als Kind fasziniert, das Meer sowieso und Inseln haben doch noch mal wieder einen ganz anderen (Urlaubs)Charakter als unser ja über alle Maßen geliebtes dänisches Nordsee-Festland in Thy.

Schmacht, seufz... ach, wenn doch einfach bei uns wenigstens bald der Frühling käme... das würde mein Herz doch schon hüpfen lassen!



Bildquellen:
Laeso Ferieservice & Sommerhusudlejning
http://www.ferieservice.dk/default.asp?mode=ShowHouse&id=15

http://http://www.ferieservice.dk/default.asp?mode=ShowHouse&id=16

Glaspusteri
http://ferie.laesoeglas.dk/

Eine Truhe voller Rituale

Ein morgendliches Ritual bei uns mit unserer Matilda findet beim Frühstück statt (ganz disziplinierte Hundepädagogiker würden wahrscheinlich die Hände über den Kopf zusammen schlagen):
wir frühstücken, sie bekommt auch ihr Fressie und legt sich dann ganz artig auf den Teppich vor unserem Küchentisch. Irgendwann schaut Herrchen dann zu ihr, legt den Kopf schief und schwupps, sie weiß, jetzt darf ich näher kommen ... mein Liebster greift dann ins Schränkchen hinter ihm und es gibt das allmorgendliche Leckerchen, wobei es sich wirklich immer um etwas richtig besonderes handelt. Dann tippelt unser Tildchen tap-tap-tap ins Wohnzimmer und genießt ihren Morgenschmaus... dieses Ritual ist nur eine Sache zwischen ihr und Herrchen, frühstücke ich mal alleine, dann verkriecht sie sich nach ihrem Frühstück zurück ins Körbchen...



Schüsseler Salze

Nun habe ich ein Reihe von Fläschchen bestellt...
Wenn's hilft...
Obwohl die Globulis gegen meine Nackenschmerzen und damit verbundenen grausamen Kopfschmerzen ja Wunder vollbringen, ... oder aber es liegt daran, dass ich seit Beginn meiner Schwangerschaft einfach langsamer mache, mir mehr Erholung gönne...?
Nun will ich das verflixte Sodbrennen und meine verrückt spielende Haut in Angriff nehmen. Na, wir werden sehen, einen Versuch ist es Wert.

Ich sitze da und meditiere...

...über meinem Bauch!
Kommt es von meinem erholsamen Schlaf oder von den ersten zarten Frühlingsanzeichen da draussen?
Jedenfalls ist der kleine Wurm in meinem Bauch ganz, ganz munter heute morgen!
Wollte mir gerade Zeit nehmen, um ein bisschen in der Blogwelt zu schauen, was am Sonntag so los ist - da muss ich wieder und wieder kichern und meinen Bauch halten... Ganz viel Bewegung, kleine Knuffs und Puffs... so niedlich, so wundervoll, so unglaublich eigentlich! Also sitze ich nun bereits ein Weilchen und beobachte meinen Bauch - da bewegt sich was, hier wird gegen die Hand gepuffert, da wölbt sich die Bauchdecke ein klitzekleines bisschen... wie gerne hätte ich ein kleines Fensterchen, um einen Blick zu erhaschen, auf das, was dort drinnen so los ist - Purzelbäume, Recken und Strecken, Drehungen, Tritte....??!!
Und alles meistens auf der rechten Seite - das war von Anfang an so - der Bauch, war noch gar kein BAUCH, da ziepte und zuckelte es immer schon rechts. Und auch jetzt scheint sich das kleine Wesen in dieser Hälfte meines Inneren wohler zu fühlen...?! Wie kommt so etwas? Sitze, stehe, liege ich unbewusst immer auf eine Art, dass rechts einfach mehr Platz ist?
Wie schade, dass der liebe Herr Papa gerade mit dem vom gestern beladenen Auto voll Müll auf dem Weg in die Firma ist, um diesen zu entsorgen...
Zappel man noch ein Weilchen weiter, dann kann dein Papa auch noch staunen!